Robin Riebesehl, Consultant bei 6PAC

Robin ist Consultant bei der 6PAC Bricks für alles rund um Digitalisierung und Automatisierung in der Cloud.

Er bringt die Vorstellungen der Kunden mit den neuesten technischen Möglichkeiten in Einklang.

Seine Schwerpunkte sind bestehende Prozesse durch effiziente und intelligente Lösungen zu automatisieren und zu optimieren. Außerdem das Entwickeln von smarten Applikationen, die den Arbeitsalltag erleichtern.

Wir haben 6 Fragen an ihn gestellt, um mehr über „Robin@Bricks“ zu erfahren.

   

 

 

1. WIE LANGE BIST DU BEI 6PAC UND WAS HAT DICH ZUM UNTERNEHMEN GEBRACHT?

Ich bin jetzt seit Anfang 2020 bei der 6PAC Bricks.

Schon in meiner vorherigen Firma habe ich Office 365 Beratung gemacht, damals allerdings noch ohne Team. Ich habe auch eigenständig für neue Projekte Akquise betrieben, wenn diese dann ausliefen, wurde ich als Berater an andere Firmen „ausgeliehen“. So bin ich in 2019 als externer Berater über die 6PAC Xperts eingekauft worden. 

Nach einem 3/4 Jahr bin ich dann in Q1 2020 fest in die 6PAC gewechselt, aber im Grunde war ich vorher schon 40 Stunden durchgehend hier beschäftigt. Es war also kein großer Wechsel mehr für mich.

2. WAS BEDEUTET DIGITALE TRANSFORMATION FÜR DICH?

Im Grunde geht es darum, die Arbeit leichter als vorher zu gestalten und Zeit zu sparen. Abläufe können erweitert oder komplett digitalisiert werden, aber es soll immer nutzbringend für den Kunden sein.  

Ein Beispiel: ein Prozess mit vielen verschiedenen Schnittstellen und händischen Genehmigungen wird automatisiert. Jeder kann nun seine Schritte autark durchführen, ohne dass extra eine andere Tätigkeit unterbrochen werden muss. Es erfolgt asynchrone Kommunikation, das bedeutet, dass man nicht sofort reagieren muss, wenn ein Prozess von jemand anderem abgeschlossen wurde. Die Mitarbeitenden können sich somit viel besser fokussieren. Das, was automatisiert erfolgen kann, wird dann losgelöst von der eigenen Arbeitszeit erledigt.

Cloud-Migration ist ebenfalls ein großes Thema, das Arbeiten wird unabhängiger vom Ort und Gerät: “Feel free to work where you want to”. Durch dieses Mindset dürfte bei solchen Ereignissen wie Corona eigentlich kein großer Aufwand entstehen, um den Mitarbeitenden zu ermöglichen, von zuhause zu arbeiten. Unabhängig sowohl von Ort und Zeit, als auch vom Team.

3. WIE LEBT 6PAC BRICKS DEN MODERN WORKPLACE VOR?

Da gibt es so einiges. Die wichtigsten Punkte für mich:

Man kann von überall aus arbeiten. Ich könnte mich auch in Spanien in eine Finka mieten und da zwei Monate verbringen und trotzdem ohne Probleme in Teamarbeit meine Projekte fertigstellen.

Man kann seine Arbeitszeiten frei einteilen. Klar gibt es Kernzeiten, wo normalerweise mehr Meetings sind oder wo man Termine mit Kunden timen muss. Aber grundsätzlich kann ich meine Aufgaben erledigen, wann ich will.

Die Ausstattung im Büro ist auch sehr gut. Es gibt genug Arbeitsflächen mit flexibler Platzwahl, großen Bildschirmen und angenehmer Atmosphäre.

4. WAS SIND DIE GRÖSSTEN HERAUSFORDERUNGEN FÜR 6PAC IN DER EIGENEN DIGITALEN TRANSFORMATION?

Kein Unternehmen sollte davon ausgehen, dass Digitalisierung als Projekt in 2-3 Jahren abgeschlossen ist, sondern es geht immer weiter. Die digitale Transformation ist ein kontinuierlicher Prozess. 

Es gibt immer wieder neue Technologien und Entwicklungen, um den Arbeitnehmern Zeit zu ersparen und den Arbeitsplatz zu optimieren. Besser, effizienter, und fokussierter…es sind auch häufig keine Riesenschritte, sondern viele kleine Verbesserungen, die dies ermöglichen. Prozesse und Applikationen können digitalisiert werden, aber es ist nur der erste Schritt. Denn dadurch hat man einen Wandel angestoßen. Nun muss man schauen, wie sich dieser verhält. Wie gehe ich damit um und was ist noch möglich.

Applikationen müssen auch irgendwann geupdated werden und Arbeitsweisen angepasst werden, denn nicht alles, was heute effizient ist, ist es auch noch in 5 oder 10 Jahren.

Lebenslanges Lernen betrifft insofern jedes Unternehmen, auch 6PAC.

5. WAS HAT DICH BEWOGEN IN DER IT BZW. WIRTSCHAFTSINFORMATIK ZU ARBEITEN?

Ich hatte lustigerweise früher eigentlich nie vor, in der IT zu arbeiten oder irgendwas mit IT zu machen.

Eigentlich wollte ich “Hazard Control und Rescue Engineering” studieren: Einsatzplanung für Großevents, Sicherheitsplanung für Gelände usw. Allerdings gab es dafür nur 30 Studiumsplätze!

Deswegen habe ich mich parallel für Wirtschaftsinformatik eingeschrieben und es hat mir so gut gefallen, dass ich dabei geblieben bin. Danach bin ich ins Projektmanagement gegangen, nicht in die Entwicklung, und da hatte ich dann als Teilprojekt die Konzeptionierung von IT-Lösungen.

So bin ich in die Office 365 Welt gerutscht. Das hat mich dann zu 6PAC geführt, wie oben beschrieben.

So wie das Leben halt spielt – irgendwie ist alles in die richtigen Wege gelangt. Ich lebe gern nach dem Ansatz “was passiert, passiert”.

6. ZU WIE VIEL PROZENT BESTEHT DEIN ARBEITSTAG AUS CONSULTING, UND ZU WIEVIEL AUS IMPLEMENTIERUNG UND PROGRAMMIERUNG? 

Eine generelle Aufteilung klappt nicht. Es ist immer sehr stark vom Projekt und dessen Zustand abhängig. Wie klar das Endergebnis bereits definiert ist. Ob der Kunde generelle Zielführung benötigt, oder ob er bereits Leute hat, die sich damit auskennen. Dies bestimmt, in welchem Umfang Beratung notwendig ist.

Grundsätzlich fließt aber immer zumindest ein gewisser Anteil Beratung mit ein. Generell ist es immer wichtig zu verstehen: Was will der Kunde. Das weiß auch er selbst von Anfang an nicht immer zu 100% genau. Deswegen ist es auch wichtig, gewisse Dinge zu hinterfragen, weil vielleicht manche Gesichtspunkte gar nicht beachtet wurden. Manchmal tun sich auch ganz neue Möglichkeiten und Ziele auf.

Durch Beratung nimmt ein Projekt also oft überhaupt erst Form an. Dies regt auch viel Neues an, wie über bestehende Vorgehen und aktuelle Handlungen zu reflektieren. Man kommt weg vom bloßen Ersetzen eines Ablaufs durch einen digitalen Prozess, sondern man bekommt oft ganz neuen Input und Anregungen. Dadurch kann und muss man auch die Fantasie spielen lassen, um zu erspüren, was der Kunde tatsächlich braucht.

Dadurch, dass 6PAC Bricks keine riesige Firma ist, habe ich keinen sehr engen Themenfokus. Stattdessen kann ich Projekte von Anfang bis Ende begleiten und somit viele verschiedene Aspekte des Gesamtkunstwerks Digitalisierung mit erleben und gestalten. In einer gößeren Firma würde ich vielleicht nur den Bereich Prozessautomatisierung bearbeiten. Hier kann ich allerdings noch mehrere Sachen wie Applikationsentwicklung durchführen – meine Spezialisierung ist weiter gefasst. Dadurch entsteht ein größerer Schatz an Wissen.

 

Vielen Dank für die interessanten Einblicke, Robin!

 

Sie wollen mehr wissen? Dann lernen Sie hier unser Team kennen. Oder finden Sie heraus, welche 6 Fragen unser Consultant für hybride Infrastruktur Hendrik beantwortet hat.

 


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